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Afrika: Madagaskar

Madagaskar

Madagaskar ist für die Reisende zu empfehlen, die vor allem für folgende Höhepunkte Interesse haben: Kultur, Menschen, Lemurs, Sifakas, Indris, Chameleons und Pflanzen wie riesige Baobab Bäume, Aloe der verschiedensten Arten, Elephant-Foot Wurzelbäumchen und und und….  Diese „Things“ sind einfach MEGA! Es gibt sie nirgendwo anders in dieser Art und Weise.
Obwohl es Afrika ist, gibt es hier die Steppen und Weiten, aber keine der „typischen“ Tiere (wie Löwen, Elefanten, Giraffen, etc..) also kein Safari-Land in dem „bekannten“ Stil.
Wir bereisten den Südwesten, fuhren durch die Mitte und bereisten das Zentralhochland und die Regenwälder nördlich von Tana und dann den Nordwesten.
Vergessen darf man nicht, dass Madagaskar zu den 10 ärmsten Ländern der Welt gehört! Es ist auch wirklich so: wir fuhren durch Landschaften, überall Dörfer und Menschen; bunte bekleidet – viele Kinder, aber so trocken und das Land schien einfach nicht viel „herzugeben“. Die Menschen sind sehr arm und haben sehr wenig (teilweise Lehmhütten, wo kaum Mungo reinpassen würde…) Unglaublich, aber wahr.
Reis ist der grösste Nahrungsmittelanbau – und es hat auch Manyok und andere Wurzelgemüse Plantagen.
Aber… die Menschen sind sehr freundlich - richtig schöne Leute z.t. auch! Eine Mischung von Afrika, Asien, Arabien… sehr schön.
Die Frauen tragen wie sonst auch in Afrika – alles auf dem Kopf! Unglaublich wie die das schaffen! Gebadet und gewaschen wird immer in den Flüssen, egal ob irgend andere Dörfer weiter oben sind… tja. Wir sind halt einfach schon sehr verwöhnt!
Das Land ist auf einem besseren wirtschaftlichen Weg mit dem neusten Präsidenten, der ursprünglich mit seiner eigenen Yoghurt Firma, Riesenerfolg hatte (als er als Arbeiter anfing) und nun auch eine eigene Fernsehsendung besitzt.  Da er ein Verhältnis zum Land hat – als Arbeiter – kann es gut sein, dass er dem Land verhelfen kann, den Armutsausgleich etwas auszubalancieren. Wird aber sicher schwierig sein. Das Land besitzt sonst an und für sich keine grossen Mineralien oder Bodenschätze.  Durch die Abholzung erodiert leider das Land und der Boden – man kann effektive zuschauen wie das Land leidet.
Für die Reise dorthin braucht man viel Geduld – es ist also nichts für gestresste und sehr anspruchsvolle Reisende.
Alles läuft viel langsämer ab und da das Land touristisch gesehen nur etwas strukturiert ist, stehen manchmal längere Wartepausen zwischen landschaftlichen Höhepunkten, oder Möglichkeiten sich fortzubewegen.
Das Strassennetz ist im Vgl. zu vor 10 Jahren ziemlich gut aber trotzdem sind nur die Hauptachsen geteert. Also auch hier Zeit einplanen. Die Insel ist ca. 1500 km lang. Da die Madagassys so arm sind, haben viele keine Autos, und die Tourfirmen haben z.T. nicht die besten Fahrzeuge wenn man auf etwas engerem Budget reist wie wir die diesen Teil gemacht haben.
Ich empfehle für unsere Kunden (ausser sie sind Globetrotter und haben viel Zeit) die Reise sorgfältig im Voraus zu planen und alles (inklusive Fahrer und Fahrzeug) vorher bei uns zu buchen!
Die Höhepunkte waren:
Tulear und Anakao: sehr ursprünglich und noch von Tourismus unberührt. Schöner Strand – schöne 2-3 sterne Unterkunft mit superfeinem Essen ist die Prince Anakao Lodge.
Fahrt Anakao – Tulear – Ranohira: Baobab Bäume
Ranohira: Isalo National Park: Unglaublich schöne Landschaft hier – ganz einzigartige Felsformationen Wow! Schöne Wanderungen und Treks können dort unternommen werden. Unterkunft unbedingt in der Relais de la Reine – ist wunderschön in die Landschaft eingebaut.
Ranohira – Ambalavao: spannendes Markt-Dörfchen: hier wird Papier produziert und auch die berühmte „rote Seide“. Ist sehr schön – ich zeige euch im Winter dann mein Schal! Hier wird auch Vieh gehandelt. Diese werden in Gruppen von ca. 20 Kühen von Ranohira nach Ambalavao zu Fuss getrieben – das sind doch einige jene Kilometer…
Ambalavao – Fianarantsoa: dies war die erste Hauptstadt von Madagascar.
Ausgangspunkt für Ranomafana National Park – Ausflug machen! Schöner Regenwald!
und Ausgangspunkt für Ambositra:
Zafimaniry Dörfer – hier findet man schöne Holz-Schnitzereien. Andere Dörfer in dieser Gegend sind absolut unberührt vom Tourismus…
Ambositra/Fiana – Tana – Andasibe:
Mandadia National Park -  wir haben in der Vakona Lodge übernachtet – ist wirklich  sehr schön – mitten im Regenwald. Hier begegnet man die grösste Art der Lemuren: der Indri! Diese sind faszinierende Tiere – leben immer in einer Familengruppe und brauchen viel Platz um sich – ihr warnendes Geschrei (wenn andere Indris ihrem Territorium zu nah kommen) ist unvergleichbar mit anderen Tierarten! Unglaublich – you’ve gotta hear it to believe it!

Empfehlung für den Abschluss: Iranja Private Island
Madagaskar sollte für einen Badeferienaufenthalt am Schluss einer Entdeckungsreise absolut in Frage kommen – wir empfehlen entweder Iranja Island (gehört zu Relais et Chateau) oder das Tsarabanjina Hotel.

Wir haben durch alle Höhepunkte immer wieder Lemuren und Chameleons gesehen – die Anzahl und Diversität der Lemurenarten ist gross und sie sind total süss und spannend zum Beobachten! Einzigartig! Uns hat es wirklich super gefallen!

Clare und Aaron