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Australien: The Centre & Eastern World Heritage

THE CENTRE & THE EASTERN WORLD HERITAGE AREAS

Alice Springs:
Alice Springs oder auch „The Alice“ genannt, befindet sich zwischen den Ost und West MacDonnell Ranges und ist weltweit bekannt als die berühmteste australische Outback-Stadt. Mir hat Alice Springs sehr gut gefallen und ich finde man kann gut auch 1 oder 2 Tage dort verbringen – denn die Stadt bietet einiges. Der Alice Springs Desert Park ist ein Park, der den Besuchern einen Einblick in die verschiedenen Arten von Wüstenlandschaft gewährt. Die Wüste bietet diverse Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Im Alice Springs Desert Park sieht man den Desert Rivers Habitat, Sand Country Habitat und Woodland Habitat. Der Park liegt ca. 5-10 Fahrminuten von Alice Springs Stadt auf dem Larapinta Drive entfernt.

Vom ANZAC Hill aus hat man einen tolle Aussicht auf Alice Springs, nahe der Todd Mall gelegen. Auch einen Besuch wert ist der Olive Pink Botanic Garden. The Old Telegraph Station ist eine weitere Touristenattraktion.

Alice Springs ist Ausgangsort zum Uluru und Kata Tjuta National Park und dem Kings Canyon. Man gelangt dorthin entweder via die Mereenie Loop Road oder die Ernest Giles Road (beide „dirt roads“). Wenn man über den Mereenie Loop geht, geht man von Alice Springs aus auf dem Larapinta Drive entlang und danach etwa 200 Km auf dem Mereenie Loop bevor man nach Kings Canyon und danach zum Nationalpark kommt. Anders wenn man via die Ernest Giles Road fährt. Dort fährt man nämlich auf dem Stuart Highway entlang und fährt dann ca. 100 Km „dirt road“.

Hinterland Tour AYQ – ASP
Die Tour hat mir super gefallen. Absolut professionell und persönlich geführt. Die Reiseleiter haben sehr viel Wissen und Erfahrung.
Die Red Centre Tour unterscheidet sich preislich von anderen Touranbietern – absolut zu recht finde ich. Die Tour ist sehr speziell und exklusiv. Während andere Tourveranstalter 1 Nacht im Kings Canyon Resort verbringen, verbringt man mit Hinterland Tour eine Nacht in Lilla, einer Aboriginal Community. Hinterland Tour hat dort ein Camp errichtet und ist der einzige Touroperator der dort campieren darf. Lilla liegt am Fusse des Kings Canyon und nach der Übernachtung im Swag geht’s am morgen auf eine Wanderung (ca. 1 ½ - 2 Std.) mit einem Aborigine. Es sind vor allem die jüngeren „fellas“ und eher Männer, die die Führungen machen.
Die Community besteht nur aus wenigen Häusern. Die Community hat mehrere Hunde – Welpen und Ausgewachsene, und sogar ein Joey – Rock Wallaby, deren Mutter von einem Auto erfasst wurde.


Hinterland Tour 4-tägige Rainforest Tour von Bellingen nach Coffs Harbour
Diese Tour fand ich sehr interessant. Diese 4-tägige Tour zeigt und lernt einen viel über ein Gebiet mit Nationalparks in denen man einige der ältesten tropischen Regenwälder vorfindet. Die Regenwälder sind tausende von Jahren alt und fanden ihren Ursprung in Gondwana. Auf dieser Tour besucht man den Guy Fawkes River National Park, den Dorrigo National Park, den New England National Park und den Cathedral Rock National Park. In diesen Parks findet man einen Menge Wildlife vor. Über 100 verschiedene Arten von Vögel, Lizards, Skinks, Kängurus (Rock Wallabies, Brush-tailed Rock Wallabies, Swamp Wallabies, Eastern Grey Kängarus etc.)

Am Tag vor der Tour wird man in Coffs Harbour durch Anita oder Anton abgeholt und ins Hotel in Bellingen, ca. 35km von Coffs Harbour entfernt, gebracht. Coffs Harbour erreicht man per Flugzeug oder mit dem Zug (Zug kommt jedoch ziemlich spät an – je nach Strecke und Verbindung). Am Tag darauf wird man erneut vom Hotel abgeholt. Bellingen ist ein kleines Städtchen – very remote and you might think: what a bloody hole! Bellingen hat jedoch sehr viel Charme und erscheint sehr friedlich. Man findet dort auch noch heute alte und junggebliebene Hippies. Bellingen ist u.a. auch bekannt für die Flying Foxes welche sich in einem kleinen verbliebenen Rest tropischem Regenwald an den Ufern des Bellinger Rivers während einer bestimmten Zeit paaren und auch in Unmengen abends jeweils ausfliegen um Nahrung (Honig) zu beschaffen. Dieses Spektakel ist auch in den frühen Morgen Stunden zu bestaunen. Die Tour führt einem dann in die verschiedenen Nationalparks und übernachtet wird 2 Nächte in einer Cottage (je nach Anzahl Teilnehmer) oder in Cabins. Anita und Anton sind super Reiseführer und haben sehr viel Wissen über Fauna und Flora. Zudem sind sie sehr herzlich und sympathisch und immer gut drauf.

Brisbane / Surfers Paradise – Langports
Während meines 3-tägigen Aufenthaltes in Brisbane traf ich John France, Principal der Langports Sprachschule in Brisbane und Surfers Paradise. Beide Schulen haben mich überzeugt. Sehr modern, persönlich (Kapazität von 250 bis 300 Schülern pro Schule und man versucht, jeden Schüler bei seinem Namen zu nennen!!! Impressive), schöne Klassenzimmer (hell, geräumig), sehr zentral gelegen, gutaussehender (weiblicher) Staff (v.a. in Surfers Paradise). Surfers Paradise ist für junge und junggebliebene Leute, die die Schule mit Fun verbinden möchten und nicht in erster Linie nur English lernen möchten.
Surfers Paradise bietet eine Unmenge an Freizeit- und Sportaktivitäten. Super Lage – direkt am Beach und ca. 2 Minuten zu Fuss zum Q1 Building wo man eine Super Aussicht auf die Gold Coast hat! Unterhaltung ist genug vorhanden und die Leute sind locker und entspannt. Welcome in the Sunshine State –oder bei den Banana Benders wie die Queenslander auch liebevoll genannt werden. Brisbane ist ebenfalls ein schöner Ort. Zwar sagt man, dass die Stadt an sich im ersten Moment nicht wirklich reizvoll ist, wenn man jedoch etwas länger dort ist, lernt man sie schätzen. Die Stadt bietet auch viel in Sachen Ausgang. Pubs, Night Clubs, Kinokomplexe, Casino – Brisbane hat alles. Die Leute sind sehr sympathisch und hilfsbereit. Viele ausgefallene, offene Leute. Zudem ist Brisbane gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Ebenfalls gute Zugsverbindungen nach Surfers Paradise (ca. 90 Km entfernt.).

Hervey Bay / Fraser Island
Bevor ich auf die 3-tägige Exclusive Camping Adventure Safari mit Fraser Island Company auf Fraser Island ging, übernachtete ich im Beaches Backpackers. Dieses ist unweit vom Meer entfernt, am Ende der Hauptstrasse welche durch Hervey Bay geht. Mit dem Airport Shuttle in ca. 10 Minuten vom Flughafen erreichbar. Hervey Bay ist der Ausgangspunkt für Fraser Island. Qantas Airways hat täglich 2-3 Flugverbindungen ab Brisbane und der Flug dauert ca. 45 Min. Das Beaches ist sehr komfortabel. Hat euch Doppelzimmer und Doppelzimmer zur Alleinbenützung. Ich durfte in einem Doppelzimmer „Deluxe“ übernachten – not bad ey! Am Tag darauf wurde ich dann auch von Fraser Island Company abgeholt.
Bootstransfer dauert ca. 30 Min. / Weg. Auf der Insel wurden wir dann einem Fahrzeug und einem Guide zugeteilt. Je nach dem fanden an diesem Tag mehrere Touren statt. Fraser Island Company bietet nebst dieser 3 Tagestour auch noch Day Tours und 2 Tagestouren an. Der Reiseführer (Alex) war sehr locker drauf und nahm alles mit Humor. Der Spruch: „No dramas at all – no worries“ bekam standard. Die Tour war ziemlich klein (7 inkl. mir) so dass die Tour auch sehr persönlich war. Auf dieser Tour übernachteten wir im Base Camp von Fraser Island Company – in Cathedral Beach (in der Mitte der Ostküste der Insel) – das Kingfisher Bay Resort liegt übrigens im Westen. Wir wurden in Exclusive Tents eingeteilt. Sehr geräumig, mit Doppelbett (Twin oder French lit), Mozzies Schutznetz, Wolldecken, Kommode etc. Annehmlichkeiten wie Dusche/WC waren zu Fuss innert Kürze erreichbar. Fraser Island ist einfach genial! Wunderschöne Landschaften, von Stränden bis zu tropischen Regenwäldern! Fraser Island Company hat auch das Exlusivrecht am nördlichsten (ab Indian Heads) Toursimus zu betreiben und zwar sieht man dann u.a. die Champagne Pools. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Maheno Shipwreck, Eli Creek, Lake Wabby und viele andere Lakes. Wichtig für Self-Drive Fahrer: man muss sich unbedingt auf die Gezeiten (Ebbe/Flut) achten, sonst kann es sein, dass man leich im Sand stecken bleibt und das Fahrzeug „abschreiben“ kann (habe dazu schöne Bilder gesehen). Die 3-tägige Tour startet jeweils dienstags, freitags und sonntags und ist sehr zu empfehlen. Selbst eine 3 Tagestour ist jedoch zu kurz um die Schönheit dieser Insel, welche übrigens die grösste Sandinsel der Welt ist, zu entdecken und zu bewundern.

Fabio