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Neuseeland

Neuseeland pur

AIR NEW ZEALAND:
Einfach eine tolle Airline! Der Service ist immer freundlich und aufmerksam und das Bordprogramm ist der Hammer. Ich hätte ja geschlafen, wenn da nicht alle diesen tollen Filme gekommen wären! Z.T. Filme die bei uns noch nicht mal im Kino laufen!

Christchurch
Hotel Millennium
Ein schönes Stadthotel mit sehr grossen Zimmern. Tolle Aussicht auf den Cathedral Square. Fitnesscenter und Sauna sind gratis für alle Gäste.

Ausflugstipps
Wir haben das volle Touri-Programm gemacht! Beim Punting on the Avon kann man auswählen, ob man eine private Tour haben möchte oder in der Gruppe. Wir haben uns natürlich für die private Tour entschieden und das war sehr romantisch. Im Herbst ist es wunderbar da die Trauerweiden dann so schön goldig in den Fluss hangen und das Wasser des Flusses ist sehr klar.
Das Tram: Es ist ein sehr schönes, altes Tram, das die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt verbindet. Es hält alle 50m und man kann ein- und aussteigen auf der Strecke, wo man will. Mit Päde war das eine super Sache! So mussten wir nicht so viel selber gehen.
Die Gondola Christchurch befindet sich etwas ausserhalb der Stadt, es gibt aber auch einen Bustransfer. Mit der Gondel geht’s hoch auf den Mt Cavendish. Dort oben hat man eine super Aussicht über Lyttleton, Christchurch, New Brighton und sogar bis hoch zur Kaikoura Coast.

Kurz vor Abflug hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde Zeit und gingen noch ins International Antarctic Centre beim Flughafen. Ich wollte hauptsächlich die Pinguine sehen, welche sie da aufgenommen haben. Es sind alles Tiere, welche schwer verletzt waren und nun dort eine Bleibe gefunden haben. Ein Tier z.B. ist blind, ein anderes hat nur noch ein Bein, ein anderes kann nur noch einen Flügel bewegen etc. Das ganze wird sehr schön interaktiv vorgestellt. Zudem hat es eine „Kühlhalle“ wo ein antarktischer Sturm simuliert wird. Dies war allerdings ein ziemlicher Lacher… Alles in allem kann ich das Zentrum, welches an ein Forschungszentrum über die Antarktis angeschlossen ist für Familien wärmstens empfehlen. Ansonsten ist es ein guter Lückenfüller wenn man noch 1 – 2 Std. Zeit hat (1 Std. war sehr knapp und wir konnten nicht ganz alles machen was angeboten wurde).


Languages International Christchurch
Die Schwesterschule der Languages International in Auckland ist absolut empfehlenswert. Das Schulgebäude ist nur ca. 5 Gehminuten vom Cathedral Square entfernt, in einem wunderschönen, alten, roten Backsteingebäude. Von aussen sieht die Schule eher klein aus, aber Innen ist sie dann doch erstaunlich gross und top-modern. Die Klassenzimmer sind gross und mit richtigen Pulten und Stühlen ausgestattet mit natürlichem Licht. Der Aufenthaltsraum ist gross mit vielen Mikrowellen, grossen Kühlschränken und vielen Tischchen. Das Learning Centre ist nur offen, wenn auch ein Lehrer dort Aufsicht halten kann. Die Schüler können sich Bücher und Magazine auslehnen. DVD’s müssen Sie in der Schule schauen, damit man kontrollieren kann, dass sie ihn auch wirklich auf Englisch schauen. Gratis Internetstationen und Wireless im gesamten Schulhaus gehören natürlich dazu.
Die Schule ist auch sehr gut für etwas ältere Schüler geeignet. Wir hatten nun schon einige 40+ dort und es waren alle begeistert.

Seafield School of English
Die Schule hat einige Schulzimmer plus einen schönen Aufenthaltsraum mit ganz viel Licht und Charme angebaut. In absehbarer Zukunft werden sie noch das Apartmenthaus, welches gleich neben der Schule ist (sehr rudimentär), abreissen und die Schule nochmals erweitern. Ebenfalls haben sie neu auch Tische und Stühle draussen, wo die Schüler ihre Pausen verbringen können.
Die Lage in New Brighton ist sehr gut. Nur ca. 3 Gehminuten von der autofreien Mall entfernt und nur ca. 10 Gehminuten von der Beach entfernt. New Brighton ist ein kleines Mekka für Surffans.
Die Busstation befindet sich fast vor der Haustüre.
Was ganz gut ist, die Schüler erhalten alle 2 Wochen eine gratis Privatlektion plus erhalten die Schüler alle 4 Wochen ein Zertifikat, wo drauf steht, welche Fortschritte sie gemacht haben und in welchem Level dass sie sich befinden.

Kaikoura
Wir haben im brandneuen Kotare B&B übernachtet. Sie haben 3 sehr schöne Zimmer mit Ensuit. Die Gastgeber sind ein schwules Päärchen (George & Grant), welche zuvor ein Maori Fusion Restaurant in Hamilton führten (George ist Maori). Auf Wunsch kochen sich auch gerne ein spezielles Maori Abendessen. Mmmhhh!
Die Lage ist super! An der Esplanade mit Sicht auf Meer, unweit vom Dorfzentrum.
Wir haben uns Pudelwohl gefühlt! Sie sind wirklich supernett und unkompliziert.

Marlborough Sounds
Wir hatten das Glück, 2 Nächte in der Raetihi Lodge im Kenepuru Sound zu hausen. Ein unvergessliches Erlebnis! Wir haben ja das 3 Nächte Package im Katalog und ich kann es jedem nur empfehlen!
Wir sind mit dem Floatplane hochgeflogen (rund 15 Minuten), was einfach genial war. So sieht man erst, wie gross das ganze Sound System ist. Die Farben waren prächtig! Grüne Inselchen, türkisfarbenes Meer, goldene Strände und Muschelfarmen.
Die Raetihi Lodge ist nicht luxuriös, aber unglaublich gemütlich. Die Zimmer sind sehr gross und die Super King Betten schön bequem. Jedes Zimmer hat einen eigenen kleinen Balkon und eine Liege draussen. Die Badezimmer sind nicht besonders speziell, aber hier verbringt man ja auch seine Zeit nicht im Zimmer/Badezimmer.
Es gibt viele Aktivitäten wie z.B. Mountain Biken, Ruderböötli fahren, Kanufahren, Muschelfarm Tour, Wandern etc. Auch haben sie einen kleinen Spa mit Sprudelbad und Sauna (gratis). Massagen kann man vor Ort buchen. Sehr entspannend!
Das Abendessen ist ein meeega feines 5-Gang Menü (set menu). Ich bin jeden Abend mit einem kugelrunden Bauch ins Bett gefallen. Konnte mich gar nicht mehr bewegen, so voll war ich. 
Am Abend legten sie immer etwas Kleines aus der Küche aufs Bett.
Zurück fuhren wir mit dem Wassertaxi. Eine Stunde muss man für diesen Transfer mit Umsteigen einplanen. Der Transfer mit dem Floatplane war definitiv einfacher.
Das war der wohl entspannendste und ruhigste Ort unserer ganzen Reise! TRAUMHAFT!


Nelson Region
Die Fahrt von Picton über den Queen Charlotte Drive nach Nelson ist sehr schön, wenn auch kurvig und etwas länger. Die Aussicht über den Sound lohnt sich aber.

Etwas ausserhalb von Motueka liegt das Resurgence. Die Lodge liegt direkt neben dem Kahurangi NP.
Die Lodge hat drei Bush Lodgen, welche sehr sehr gross sind. Wir wohnten in der Lonely Lake Bush Lodge, welche so privat war, dass man sie von aussen nicht mal sah. Sie war so hinter Büschen versteckt! Die Lonely Lake Bush Lodge ist auf zwei Ebenen aufgeteilt mit Gas Cheminee, Sitzecke vor dem Kamin, grosser Küche, Radio (nur CD), TV (nur DVD) sowie grossem Balkon mit Gasgrill auf unterer Ebene und King Size Bett und grosses Badezimmer (mit Fussbodenheizung! Ahhhh….) auf der oberen Ebene.
Clare, die Lodge Besitzerin, backt jeden Tag frisches Brot. Davon bringt sie täglich kleine Leibe fürs Frühstück in die Bush Lodgen und in die Bush Chalets. Endlich mal wieder „richtiges“ Brot!
Die Bush Chalets sind kleiner und etwas einfacher in der Ausstattung. Aber auch diese sind sehr schön in Naturfarben gehalten. Bei den Bush Chalets ist alles auf einer Ebene und ist eigentlich wie eine Einzimmerwohnung. Auch diese haben einen Balkon (oder Terasse) mit Gasgrill. Die Bush Chalets sind gut für Leute, die nicht ganz soviel ausgeben wollen, dafür aber in einer sehr schönen Umgebung mit Stil wohnen wollen.
Die Bush Lodgen und die Bush Chalets sind auf einer B&B Basis. Sie wurden aus regionalem Holz gefertigt und sehen etwas aus, wie ein Schweizer Chalet. Aber da alles aus regionalen Materialien gefertigt wurde, ist es sehr authentisch.
Die zwei Superior Lodge Rooms sind im Haupthaus untergebracht und sehr gross mit schöner Sicht auf den Kahurangi NP.
Die zwei Deluxe Lodge Rooms sind etwas kleiner als die Superior Lodge Rooms auf der „Hangseite“.
Die Lodge Rooms sind alle auf der Basis Zimmer mit Halbpension.

Von hier machten wir die Farewell Spit Tour, welche sehr empfehlenswert ist. Wir machten die Farewell Spit Eco Tour, welche rund 7 Stunden dauerte.
Die Tourguides sind sehr erfahren und wissen viele Geschichten zu erzählen. Zudem wissen sie unheimlich viel über die Tiere dort. Da es Ostermontag war, waren sehr viele Leute auf der Tour, so dass wir mit vier Bussen hochfuhren. Päde und ich waren im kleinsten Notbuss mit nur etwa 8 Personen. Die Busse fuhren aber alle soweit auseinander, dass man von den anderen Leuten kaum was sah.
Die Umgebung ist wirklich sehr schön. Schroff, unberührt, wild. Der Sonnenuntergang über den Sanddünen war gigantisch!

Am Tag darauf gingen wir in den Abel Tasman NP kayaken mit Abel Tasman Kayaks. Diese sind für anspruchsvolle Reisende sehr gut. Touren mit max. 5 Personen. Wir machten die Tonga Island Seals Tour wo man ca. 4 Std. paddelt und ein Gourmet-Mittagessen an einem wunderschönen Plätzchen geniesst.

Franz Josef
Bei uns hat es fast die ganze Zeit geregnet. Wir hatten auch sehr viel Glück, dass wir noch vor der Strassensperrung nach Franz Josef gekommen sind. Es gibt aber auch im schlechten Wetter Aktivitäten wie z.B. die Glacier Hot Pools oder das Hukawai Glacier Centre, wo man Indoor Eisklettern kann.

Wanaka
Der Ort mausert sich langsam aber sicher zu einem meiner Lieblingsorte in NZ! Es gibt viel zu tun in Wanaka. Wir besuchten z.B. das Puzzling World und das Paradise Cinema. Letzteres ist das gemütlichste Kino das ich kenne. Alte, ausrangierte Sofas, ein alter Käfer und Flugzeugsitze dienen als Sitzgelegenheit. Dazu hat es ein Café/Restaurant mit vielen feinen Drinks and Food.


Queenstown
Wow, ich habe nicht schlecht gestaunt wie sehr dass Queenstown gewachsen ist! Es wurde riesig! Die Preise hier sind im Vergleich zum Rest von Neuseeland eher hoch. Das gilt auch für Restaurants aber v.a. für Aktivitäten.
Wir wohnten im superschönen The Dairy Private Luxury Hotel. Über eine Treppe erreicht man das Stadtzentrum in nur 1 Minute. Es liegt etwas auf halbem Weg zwischen Stadtzentrum und Gondelstation.

Ich machte einen Reisausflug nach Glenorchy. Die Fahrt dahin am Lake Wakatipu entlang ist wunderschön und dauert rund 1 Std.
Reiten in dieser Gegend ist super! Man reitet quer Feld ein, durch Flüsse und durch Wälder. Eine sehr schöne Variante um die Gegend von Lord of The Rings kennen zu lernen.


Doubtful Sound
Wir hatten einmal mehr ein riiiiesen Glück mit dem Wetter. Wir hatten zwei Tage lang Sonnenschein und beste Windverhältnisse im Sound. Die Region hat jährlich rund 280 Regentage und rund 7 Meter Regenfall. Uns zeigte sich der Sound aber von der allerschönsten Seite!
Unsere Doppelkabine war klein aber reichte für eine Nacht vollkommen! Sie haben überall automatische Frischluftzufuhr, was schlechte Gerüche verhindert. Auch das Badezimmer ist natürlich nur Basic und sehr klein. Also keinen Luxus aber den braucht man nicht, man ist eh nur in der Nacht in der Kabine.
Wir konnten zwischen Kayaken und Tenderboot fahren wählen. Man fährt dann näher an die Küste heran und erfährt viel über die Flora vom Fjordland NP.

Catlin’s Coast
Ich finde die Catlin’s Region noch immer einer der schönsten Ecken Neuseelands. Sehr viel Landwirtschaft, sehr wenig Touristen, sehr viele Schafe, very easy going!
Wir haben im herzigen Catlins Farmstay B&B übernachtet. Diese hatten wir im letzten RPH. Wir übernachteten im riesigen Wineberry Queen Room. Die Einrichtung war very sweet mit Rosenduvet und Vorhänge im gleichen Stoff aber dafür war das Badezimmer brandneu und das Kind Size Bett sehr bequem.
Murray und June sind zwei sehr nette und sympathische Hosts. Murray hat rund 2000 Schafe, 150 Beef Rinder, 2 Schäferhunde und sehr viel Land. Seine Söhne sind auch alle Farmer. Zusammen haben sie rund 8000 Schafe und in der Saison 9000 Lämmer. Einer baut nun auch noch eine riesen Dairy Rinderfarm auf. Wir durften spontan mit Murray auf eine Farmtour mit und halfen die Schafe von einer Weide auf die andere zu treiben. Das war ja vielleicht easy! Die Wollenknäuel „tschalpen“ einfach dem Auto nach und wo sie nicht gehorchen, werden die Hunde losgeschickt. Sehr eindrücklich! Ein super Erlebnis, welches wir wahrscheinlich nie mehr vergessen werden.


Kokonga
Als ich das letzte mal nach Central Otago fuhr, nahm ich die Taieri Gorge Railway. Auch das fand ich eine schöne Strecke. Aber ich muss sagen, irgendwie war das noch nicht the real Central Otago. Die Kokonga Lodge liegt aber definitiv im tiefen Central Otago. Eine wunderschöne Gegend, die ich ebenfalls zu den wohl schönsten Ecken Neuseelands zähle. Wieso: Sehr wenig Leute, viele Staubstrassen, viele Schafe, eigensinnige Menschen und viel Geschichte.
Central Otago hat nur sehr wenig Regen. Deshalb ist das Land sehr braun und trocken. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist es wunderschön. Das Licht in Central Otago scheint anders zu sein als überall sonst. Viel klarer, die Konturen scheinen stärker. Der Sonnenuntergang ist traumhaft. Im Winter haben sie aber trotz des wenigen Niederschlags Schnee in den Höhen und Skifelder.


Mt. Cook Village
Hier wohnten wir im Hermitage Aoraki Hotel. Ich muss zugeben, ich hatte meine Vorurteile gegenüber diesem Hotel. Ich wurde dann aber angenehm überrascht. Wir hatten ein Zimmer im Aoraki Wing, das ist der neuste Teil des Hotels. Die Zimmer im Aoraki Wing sind sehr gross und haben alle eine atemberaubende Aussicht auf den Mt. Cook. Ich habe alle Zimmerkategorien gesehen und empfehle wirklich, den Kunden die Aoraki Wing Zimmer zu verkaufen. Die Zimmer im Mount Cook Wing sind älter und nur etwa halb so gross. Die Aussicht von diesen Zimmern ist auch gut (einfach weiter unten) und die Zimmer im EG haben eine Terrasse mit Rasen (für Familien geeignet).
Das Hermitage hat seit Anfangs 2008 ein super Museum (Sir Edmund Hillary Alpine Centre). Dort erfährt man nicht nur unheimlich viel über die interessante Geschichte des Hermitage Hotels sonder auch über die ersten Bergsteiger. Es hat ebenfalls ein Planetarium und ein 3D Kino in diesem Centre. Ist wirklich eine super Sache – vor allem auch wenn das Wetter mal nicht so gut sein sollte.
Das Information Centre von Mt. Cook wurde ebenfalls erneuert und ist heute eine richtige kleine Schatztruhe an Informationen und Geschichten des Ortes und der Bergsteiger. Sehr informativ!
Wir haben noch eine Glacier Explorers Tour gemacht. Auch von dieser Tour erwartete ich nicht allzu viel, war dann aber schlussendlich doch froh, habe ich die gemacht. Zuerst fährt man mit dem Bus ins Hooker Valley. Dann läuft man ca. 20 Minuten durch den NP bis man zum Gletschersee kommt. Dort besteigt man ein Gummiboot und fährt rund 1 Std. auf dem matschgrauen Gletschersee herum. Wir umrundeten die Einberge, welche vom Tasman Gletscher abgebrochen sind, haben viel über den Gletscher erfahren und sogar einen Eisberg gesehen, wie er sich um 180 Grad um die eigene Achse drehte. Eine schöne Erfahrung.

Das Highlight in Mt. Cook war dann aber definitiv der Helikopterflug mit The Helicopter Line. Wir machten nur den 20-minütigen Rundflug mit Landung auf dem Schnee. Das war sooooooo genial! Super Wetter und eine wahnsinns Sicht auf den Mt. Cook, Lake Pukaki, Lake Tekapo und Lake Ohau. Blody fantastic!! Ein genialer Abschluss einer bombastischen Reise!

Evelyne & Patrick