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Südamerika: Brasilien - Nordosten

Brasilien - Landschaftliche Schönheiten im Nordosten

Privatgeführte Rundreise „Lençois Maranhenses“ von Fortaleza nach Sao Luis mit Hans, dem Schweizer – er wohnt seit ca. 20 Jahren dort, hat ein kleines herziges Hotel-Baderesort (Isca del Sol) in Pecem – ca. 50 Minuten nördlich von Fortaleza.

Die Reise dauert normalerweise 8 Tage / 7 Nächte aber wir haben einen Tag länger in Jericoacoara (schlafendes Krokodil) eingebaut, da wir uns zu den Hippies von Brasilien begeben wollten… - ist total lässig in Jeri…!

Die Reisezeit haben wir für die Regenzeit gewählt da die Lençois dann mit Wasser gefüllt sind. Wir hatten aber sonst super Wetter, es war sehr heiss, manchmal Wolken, oft Regen aber nur ganz kurze Schauer 1 x pro Tag. 

Die Reise führte mit einem 4x4 über Sandstrände und Dünen an verträumte Fischerdörfli vorbei. Immer wieder überkreuzten wir Flüsse mit lokalen Auto-Fähren (da mag immer nur ein Auto drauf!). Alles war sehr untouristisch – wir sahen kaum europäische Touristen während dieser Reise! (eigentlich nur braslianische!) 

Die Lage von Jeri ist gewaltig – der Strand ist breit und eine weisse Sanddüne liegt direkt am Wasser – es ist sehr schön! Am Morgen und Abend machen verschiedene Leute „Capoeira“ Tanzsport am Strand – sieht genial aus und diese Umgebung! Wow!

Weiter nördlich ging die Fahrt dann via Parnaiba und auf dem Delta von Parnaiba wo wir einen 5-Stunden Bootstransfer – Fischerboot, mit Hängematten hatten! war echt erholsam! Es ist das 3. grösste Flussdelta der Welt mit 2700 km2. 

Bei Ankunft erfolgte dann eine Buggy Fahrt nach Caburé – nur hatten wir für die erste Strecke – in zum Glück noch bewohntem Gebiet einen Amateurfahrer, bei dem der Motor jedes mal abstellte beim Durchfahren von Wasserlöchern… er hatte es einfach nicht ganz im Griff mit diesem Wasser… immer wieder dachten wir jjjjaaaaaa jetzt – und dann versumpfte das Fahrzeug wieder und der Zünder wurde nass…. glücklicherweise merkte er selber, dass er es nicht so super im Griff hatte und übergab uns dann an einen Komplizen bevor wir dann in die Wildnis weiter düsten… der neue Fahrer brachte uns heil ans Zeil – am Sandstrand entlang immer wieder über und durch Sanddünnen und an – unglaublich ja – grossen Rinderherden vorbei, die am Strand weilten, bis nach Caburé! 

Die landschaftlichen Highlights der letzten Tage waren die grossen und kleinen Lençois – diese riesige Sanddünenlandschaft – und alle mit Wasser gefüllt (Regenwasser). Wir unternahmen Wanderungen und schwammen drin und während einem Rundflug (ein Muss!) erlebten wir sensationelle Ausblicke in diese Sanddünen Seen – einfach mega!

Das Gebiet ist ca. 1550 km2 gross und einige Seen bleiben auch mit Wasser durch die Trockenzeit gefüllt. Beim Flug dann von Sao Luis zurück nach Fortaleza haben wir diese „Leintücher“ von oben noch mal gesehen - weisser Sand, blaues, türquis, grün, braun und andere Farbtöne Wasser!

Die letzten paar Tage verbrachten wir in Canoa Quebrada (gebrochenes Kanu). Ist gut für junge Party-Goers zu empfehlen! Der Strand ist schön – sehr lang, mit roten Felsen –. Hat keine Hotels direkt am Strand – nur  1 -/ 2 Pousadas oder Zimmer oder Hotel weiter hinten.

Clare und Aaron