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Südsee: Französisch Polynesien pur

Französisch Polynesien – ein Paradies

Eindrücke – Impressions of a couple of traveldudes:
…Farben farben farben… Wärme, fröhliches Gelächter, bunte Bekleidung, unzählige Blumen (Tiaré, Frangipani, Hibiscus) und Blumenduft in der Luft! So viele grün-, blau- und türquis Töne sind einfach überwältigend… it must be paradise’s birth place…

Schon im Flieger beginnt ein kleiner Einstieg in die Welt Polynesiens…Air Tahiti Nui mit dem schlicht bemalenen Heckflügel – versehen mit der Nationalblume Tahitis – die „Tiare“ (was nicht mehr oder weniger als „Blume“ übersetzt wird!) und wir erhalten alle vor dem Abheben echte Tiaré Blümchen für hinters Ohr!
…spät in der Nacht, ein langer Flug hinter uns… (30 Stunden von Tür zu Tür) uns umhüllt die tropische Wärme als wir aus dem Air Tahiti Nui Flieger aussteigen. Zu Fuss geht’s in die Ankunftshalle – der Flughafen ist nicht sehr gross. Dort werden wir mit Blumen-Leis, zartriechende „Blumenketten“, und Polynesische Live Musik begrüsst. Spätestens hier wissen wir: diese Reise wird fantastisch…Das Kribbeln im Bauch hat uns gepackt und wir könnten trotz Müdigkeit vor Freude in die Luft springen!

In Papeete darf ein Besuch zu einem Abendessen bei den Roulottes nicht fehlen! Dies ist Tahiti Live – hierhin gehen alle Einheimische, Touris, Kinder, und es herrscht eine super Stimmung! Das Essen (von Crépes, über Pizzas zu Poisson Cru und Sashimi auf tahitianisch) ist einfach super und eben etwas günstiger als in den Hotels. Es ist jedoch vor allem ein Erlebnis! Roulottes sind „Esswägen“, d.h. die sind auf Räder und drin kocht die Köchin/der Koch das Essen. Vor den Wägen stehen Plastik-Tischli und Stühle. Es ist wirklich auch sehr gemütlich. Habt keine Angst vor dem rohen Fisch – der Poisson Cru ist wie mariniert – ähnlich wie die Ecuadorianische Spezialität, aber auch Sashimi und ist eine Spezialität auf Tahiti. Der Fisch ist garantiert frisch! und schmeckt einfach super!
Auch eine Fahrt mit der legendären Le Truck muss auf Tahiti sein! In Tahiti können gut Tätowierungen gemacht werden (Tipp: JORDI’s) Und auch empfehlenswert für ein Snack mal unter CHF 20.-- ist der Markt im Zentrum (Sandwiches, Take Aways etc…).

TE PARI – 2 Day HIKE…
Der Trek ist in 2 vollen Tagen machbar. In Tahiti hat es keine giftige, gruusige, grosse Spinnen oder Schlangen! Das macht natürlich das Hiken extrem einfach und angenehm!
Abgeholt wird man im Hotel durch den Führer. Wir hatten „Vincent“, ein ca. 45 jähriger Franzose, der vor 20 Jahren nach Tahiti ausgewandert ist; er entpuppte sich als kleiner Rambo!
Die Fahrt in seinem 4x4 führte uns der südlichen Küste entlang der Hauptinsel Tahiti Nui. Bei Marina Phaeton gelangten wir auf die Halbinsel – Tahiti Iti – kleines Tahiti. Wir fuhren bis nach Teahupoo – ein Surfer Mekka, wo jährlich im April ein internationales Surf Wettrennen stattfindet. Gesurft wird – stellt Euch vor – auf der äusseren Seite der Lagune… d.h. die Wellen schlagen eigentlich auf die Reef-Wall… Unglaublich!
Hier beginnt der Hike. Von Teahupoo liefen wir der Küste entlang ca. 1 Stunde. Durch Regenwald und durch die Ebbe im Wasser. Zum Teil regenet’s aber es stört überhaupt nicht. Ist sogar eine kleine Abkühlung… Die Farben sind trotzdem überwältigend. Wir gehen zu Fuss bis zur Te Pari Family Pension – eine sehr hübsche kleine Anlage mit einer einzigartigen Gartenanlage, mit unzähligen einheimischen Pflanzenarten.
Weiter geht’s nachdem wir die wunderschöne Gartenanlage gesichtet und die farbigsten Blumen gesehen haben, per Boot etwa 45 Minuten der Küste weiter entlang, bevor wir wieder abgesetzt werden und nun beginnt das Abenteuer!
Durch Regenwald teils dicht, teils dünner bewachsen, an engen Pfaden direkt über Felsenwänden, über Vulkangestein, durch das Meerwasser während der Ebbe – jedoch immer im Wasser! (die Schuhe werden immer wieder durch und durch nass…) hinauf und hinunter, auf steilen schlammigen Wegen, mit Hilfe von Fixseilen (achtung! rutschig) und dann wieder auf steil abfallenden Pfädchen führt uns dieser Trek ins wilde Tahiti – ein recht unbekannter Teil Tahitis, und ein noch unberührtes Plätzchen auf Planet Earth! Durch Pandanus Bäume erspähen wir von relativer Höhe das klare türquisfarbene Wasser – es lädt immer wieder zum Baden ein… z.T. muss Vincent Äste mit der Machete wegschneiden, sodass wir durch gehen können!
An einsamen Stränden und Buchten, an Bächen und Flüssen entlang lassen wir uns zu Wasserfällen führen… Was für eine Abkühlung in dieser tropischen Hitze und was für ein Naturwunder! Weiter geht’s zum Geburtsstein der früheren Polynesier-Frauen – unglaublich, wie die Natur hier ihre Hilfe anbietet!
Vincent zeigt uns auch jegliche Pflanzen und erzählt wie wir die essen könnten… Und das trinkbare Süsswasser finden wir in zurückgelegene Wasserfällen – hier können wir immer wieder unsere Wasserflaschen auffüllen! Einfach paradiesisch…
Übernachtet wird in einer sogenannten „Refuge“ – ein kleines Holz überdachtes Häuschen, mit Holzbritschen (Britschen?) aber keine Wände.
Vincent zeigt uns auch seine Kochkünste im Busch: Bamboo-Chicken! Er zeigt uns wie wir die  mitgebrachten marinierten Pouletstückchen in von ihm frisch geschnittenen Bambus-Röhren einfüllen. Zugemacht wird die Röhre mit einem grossen Blatt und als Schnur nimmt er wiederum einen Teil des Bambus. Nach ca. 45 Minuten auf dem Feuer geniessen wir eine köstliche Mahlzeiten von Reis und Bamboo-Poulet!
Am nächsten Morgen entdecken wir weitere Teile des Te Paris – schwimmen oft und erleben wiederum unglaublich schöne Szenerien.
Auf dem Rückweg wird es sehr abenteuerlich: Die Flut beginnt und wir müssen schnellstens eine Bucht mit Hilfe eines Hängeseils überqueren. Dies ist nicht so einfach! Wir müssen sehr genau auf die Strömung achten und genau im richtigen Zeitpunkt uns eins nach dem andern ins Wasser wagen und uns am Seil festhaltend hinüber stürzen! Aaron hat eine Welle erwischt aber er konnte sich zum Glück festhalten – es sah aber irre aus, ui ui ui, ich dachte ihn reisst jetzt grad weg.  oh nein! …und die Kamera wäre auch fast drauf gegangen…. ohhh nnneiiinnnnnnnnnnnnnnnn!
Später, eine Rast in einer Höhle. Ich darf mich in dieser Höhle im privaten „Bad“ der Königin Pomare IV setzen! Ich komme mir vor wie 200 Jahre zurückversetzt… bis ein kleines Aalchen mir hinaufklettert… ich gelange in Lichtgeschwindigkeit wieder aus der Höhle raus…
Nach mir folgt niemand… i wonder why…!
Irgendwo an dieser wilden Küste, an einem abgemachten Punkt werden wir wir um ca. 15.00 Uhr vom Boot abgeholt und die Fahrt bringt uns nach Teahupoo zurück. Wàhrend dieser letzten Stunden kann jeder für sich die unglaubliche Vielfalt der Pflanzenwelt, der Farbenpracht und der Atmosphäre dieses Landes noch mal in sich aufgehen lassen. Ca. um 18.00 Uhr erreichen wir wieder die Zivilisation – Papeete. Ein absolut gelungener Highlight unseres Lebens! WOW!

Inselhighlights:

Bora Bora:
Höhepunkt ist sicherlich die Lagune mit unzähligen türquisblau-grün Farben.
Wir sind mit dem Velo auf die Hauptinsel unterwegs gewesen. Wir liefen auch zu Fuss zum TV-Tower hinauf um die Aussicht zu geniessen, und nahmen die Velos auch über einen kleinen Pass um nicht immer der Strasse zu folgen. Dies ist machbar, jedoch nicht unbedingt empfehlenswert, da die Strasse wieder auf die andere Seite runter nicht „befahrbar“ war! (Aber gäll Corinne, ich fahre ja nicht so gerne schnell den Berg runter….!)

Moorea:
Die Insel liegt nur 10 Minuten mit dem Flieger von Tahiti entfernt. Vom Sheraton Tahiti schaut man auf Moorea! Von der Natur her ist sie sehr sehr schön – ca. 60 km Umfang – mit dem Auto gut in einem Tag machbar mit den wunderschönen Cook & Opunohu Bays. Es gibt viele Wander- und Bike-Möglichkeit hier. Was der Highlight für uns in Moorea waren: Schwimmen mit Riffhaien (als Schnorchler einfach mega!) und Schwimmen und Schnorcheln mit Sting Rays – Rochen. Das war einfach UNGLAUBLICH!!! die kommen zu einem und man kann sie streicheln… sie sind ganz zart und fühlen sich an wie Seide.

Huahine:
Eine Traum Insel – wahrhaftig – die Farbenpracht und Ursprünglichkeit dieser Insel ist überwältigend! Hat uns total gut gefallen. Die Lagune ist ebenfalls sehr schön und z.T. ist das Wasser etwas tiefer direkt vom Strand aus als z.B. Bora Bora und Moorea.
Ein Tagesausflug mit dem Auto ist sehr zu empfehlen. Es gibt wunderschöne Aussichtspunkte, worauf man auf die Buchten und Lagune runterschauen kann. Was weiter interessant ist, sind die Maraes.

Tahaa / Vahine Island:
… Und noch mal ein einzigartiges Erlebnis…. diese Inselwelt ist unglaublich schön – die Hauptinsel mit unzähligen Vanille-Plantagen, die Perlen-Zuchthäuser, welche auf dem Wasser stehen!. (Die Perlenzucht wird hauptsächlich in den Tuamotus gemacht, da das Wasser dort wärmer ist. Die Austern werden dann nach Tahaa gebracht und auf diese im Wasser stehenden Farms dann weiter gezüchtet!)
Unbedingt eine Tour machen hier. Alles ist noch sehr sehr ursprünglich. Die Menschen sind so herzig und die Schönheit der Inseln überwältigend wieder einmal mehr!

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Clare & Aaron