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Asien

Liebe Frau Herzog

Erst einmal vielen Dank für die feine gelungene Überraschung.

Die Ferien waren sehr, sehr schön. Myanmar ist wirklich eine Reise wert. Und oft fühlt man sich in ein anderes Zeitalter zurück versetzt. Es ist unglaublich, wie man dort noch lebt und arbeitet. Alles wird von Hand gemacht. Teilweise ist man ein bisschen geschockt, wenn man sieht, dass Frauen von Hand Strassen bauen, am Boden hocken und Stein für Stein verlegen oder auf der Baustelle Pflaster in schweren Kübeln tragen.

Wir haben Vieles gesehen, dass in der Schweiz undenkbar ist. Auf der anderen Seite kommt man in Pagoden, vor allem in Yangon, die von Gold und Glasmosaiken nur so strahlen, dass einem fast die Luft weg bleibt. Auch in Bagan mit den über 2000 Pagoden staunt man einfach nur. Ein Höhepunkt war auch der Inle-See. Die Fischer und die schwimmenden Gärten ist so etwas Einmaliges, dass wir ununterbrochen fotografierten. Auch die vielen Handwerksbetriebe, wo man in Handarbeit und einer unvorstellbaren Fingerfertigkeit unglaublich schöne Produkte herstellt, haben uns sehr gefallen.

Es war sehr entspannend, zwei Tage auf dem See umherzufahren. Auch die Dörfer auf dem Wasser und wie Menschen dort leben, war sehr interessant. Ich habe einige wunderschöne Seidenschals gekauft. Und wenn wir mehr Platz im Koffer gehabt hätten, hätte ich wohl noch mehr eingekauft. Die Preise für die von Hand gefertigten Produkte sind noch so tief, dass man einfach zugreifen muss. In der Schweiz könnte man so etwas nicht mehr bezahlen.

Die paar Tage an der Ngapali-Beach waren ebenfalls sehr schön. Die Beachfront-Villa und der Garten in der Anlage sind wunderschön und die Anlage ist sehr zu empfehlen.

Unsere Reiseleiterin war sehr kompetent, professionell und auch charmant. Sie hat sich sehr für uns eingesetzt und alles hat wunderbar geklappt.

Die Burmesen sind generell sehr freundlich, lächeln und lachen ständig und scheinen sehr zufrieden. Man wird auch nirgendwo bedrängt. Wir mussten auch nirgendwo warten. Alle Flüge waren pünktlich und wir haben uns über wirklich gar nichts ärgern müssen. Es gibt nur einen Punkt, der uns irritierte in diesem Land. Die Burmesen werfen allen Müll einfach weg. Neben ihren Häusern sind die grössten Müllhaufen und es stört sie überhaupt nicht. In den Restaurants liegt aller Müll im Garten, gleich neben den Tischen. Wir mussten zwei-/dreimal so essen, weil es auf der Strecke nichts gab, wo man sich schon auf Touristen eingestellt hat. Wenn der Müllhaufen zu gross wird, zünden sie ihn einfach vor dem Haus an, egal was für Stoffe drin sind. Sie brennen auch die Felder nach der Ernte ab.

Letzte Woche waren wir ja noch in Thailand in Hua Hin. Und der Gegensatz zu Myanmar ist, was die Entwicklung des Landes betrifft extrem, obwohl es Nachbarländer sind. Aber es war auch dort schön. Wir haben es genossen wieder alles essen zu können, auch Salat und mit Freunden zusammen zu sein.

Wir waren auf dem Golfplatz, haben uns massieren lassen, auf dem Nachtmarkt riesige Tiger Prawns genossen und Souvenirs eingekauft und selbst ein wunderschönes Weingut besucht.

Nun ist die schöne Reise leider schon wieder Vergangenheit und der Alltag hat uns wieder.

Ihnen möchten wir für die einmal mehr für die bis ins letzte Detail perfekt organisierte Reise herzlich danken.

Herzliche Grüsse

M.M.