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USA - Südsee - Neuseeland - Hongkong

USA, Südsee, Neuseeland, Hong Kong

Vorausschicken möchten wir, dass die Grobplanung zu dieser 7-wöchigen Reise vor etwas mehr als einem Jahr zuvor begonnen hatte.
Aufgrund der Planungsunterlangen von Ozeania und den persönlichen Besprechungen wurden die fixen Punkte festgelegt und gebucht.

Der Start der Reise war der 22.11.2009 nach Los Angeles mit Swiss; Uebernachtung im Hotel Hilton Airport und Uebernahme unseres Mietwagens für eine Woche. Kalifornien, Arizona und New Mexico wurden im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Am 29.11.2009 Abflug mit Air New Zealand nach Rarotonga, Cook-Islands und „Meet and Greet“ am Flughafen mit Musik.

Aufenthalt im Crown Beach Resort „Bedroom Villa“ Rarotonga. Nun, hier kleiner Wehrmutsropfen: Der Flug dauerte 10 Std. Abflug 22.15 und Eintreffen im Resort war so ca. 9 Uhr. Das Bungalow war zwar bezugsbereit, aber für die frühzeitige Abgabe verlangten sie 150 NZ$. Da wir müde waren und uns nach einer Dusche sehnten, bissen wir in den sauren Apfel und bezahlten. Das Resort selbst ist empfehlenswert, man kann faul am Strand liegen, Schnorcheln oder den Fitnessraum benützen. Gleich daneben ist ein gut geführtes Tauchcenter für interessante Tauchausflüge. Auch das Happy-Hour ist nicht zu vergessen. Die musikalischen und tänzerischen Darbietungen einer Unterhaltungsgruppe am Abend brachten eine tolle Stimmung. Was wirklich ein „Aufsteller“ war: Das Hotelmanagement veransteltete für die Angestellten ein Vorweihnachtsessen und alle Gäste waren dazu eingeladen. Ein tolles Erlebnis für uns!

Der Inland Trek mit Pa sollte man nicht verpassen. Auch wenn der Aufstieg am Schluss zum “Needle“ dem einen oder anderen den Schweiss aus den Adern trieb. Ein interessantes Erlebnis war es auf jeden Fall.

Ein Besuch des Hauptortes Avarua sollte mit einem der zwei öffentlichen Busse  erfolgen. Man kann ihn entweder „Clockwise“ oder „Anti-Clockwise“ benützen, d.h. entweder in der einen oder anderen Richtung fahren. Und wer will, kann gleich die ganze Insel damit umfahren.

Am 5.12.2009! Inlandflug mit einem „Inselhüpfer“ zur Lagune Aitutaki. Aufenthalt im „The Lagoon Resort & Spa“, Beachfront Bungalows. Die Anlage liegt auf einer kleinen Insel. Das für uns vorgesehene Bungalow war noch nicht bezugsbereit, wir erhielten jedoch für diese kurze Zeit ein anderes zur Verfügung mit Benützung sämtlicher Einrichtungen. Die Mehrheit der Gäste waren auf der Hochzeitsreise… Diese Insel ist mit einer Fähre vom Festland verbunden. Dauer der Ueberfahrt ca. 1 Minute. Man wartet einfach auf der einen Seite auf den Fährmann.
Das Hotel stellt kostenlos Fahrräder zur Verfügung. Eine Fahrt mit dem Drahtesel sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Schiffahrt zur „One-Foot-Island“ mit Lagoon Cruise von Bishop Cruises ist ein bemerkenswertes Erlebnis. Nicht nur, dass man im kristallklarem Wasser beim Schnorcheln mit den Fischen um die „Wette schwimmen“  kann, auch das Waten im badewannen warmen Wasser und das BBQ im Schatten ist unvergesslich. Vor Ort buchten wir auf dem Festland noch eine Inlandtour mit Jeep und erhielten so zusätzliche interessante Informationen zum Inselleben.

Am 10. 12.2009 erfolgte via Rarotonga der Weiterflug mit Air New Zealand nach Auckland mit Ziel Fiji Inseln. Dieser „Umweg“ war nötig, da es keine direkte Verbindung von den Cook-Islands zu Fiji gibt. Dafür Uebernachteten wir in Auckland gleich zwei Nächte im Sky City Grand Hotel, welches sehr zentral liegt, im „Luxury Cityview“-Zimmer. Von hier erhält man eine tolle Aussicht auf Auckland.

Am 13.12.2009 flogen wir weiter nach Nadi, Fiji. Wieder mal „Meet and Greet“ mit Musik bei der Ankunft. So richtig Ferienstimmung…Aufenthalt auf Viti Levu im Radisson Resort. Eine tolle Anlage. Wir kamen kostenlos in den Genuss (etwas zynisch ausgedrückt), für die Einheimischen weniger ein Genuss, zu einem Tropical Cyclon mit Namen Mick. Dieser wütete einen ganzen Tag und eine ganze Nacht. Die Schäden, die er anrichtete sahen wir am anderen Tag. Entwurzelte Bäume und sonstiges Chaos. Das Hotelmanagement hat hervorragend improvisiert; die Notstroman!  lage hat te auch wieder mal was zu tun, aber der Satelitten-TV.Empfang war dahin. (wobei das für uns Nebensache war).

Am 17.12.2009 begann unsere Kreuzfahrt mit der Blue Lagoon Gold Club Cruise MV Mystique Princess. Es gab so viele Höhepunkte auf dieser 4-tägigen Fahrt, welche selbst einen eigenen Bericht erfordern würde. Musikdarbietungen der Crew, das gemütliche Beisammensein mit Gästen aus anderen Ländern, Erfahrungen austauschen, aber auch schnorcheln, schwimmen und Fische füttern, BBQ am Abend am Strand, etc. etc., einfach unvergessliche Erlebnisse! Und natürlich die „Yaqona“ Zeremonie mit Kava.

Am 20.12.2009 galt es Abschied nehmen von allen und wir bezogen unser nächstes Domizil an der Coral Coast von Viti Levu, das Shangri-La’s Fijian Resort. Auch eine tolle Anlage. Hier stand auch unsere Namuamua Inland Tour bevor. Mit einer „Nusschale“ fuhren wir den Fluss Navua zu einem kleinen Dorf hinauf, welches bei einem Hochwasser arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach einem kurzen Rundgang durch das Dorf (Kopfbedeckung verboten) begann im Gemeinschaftshaus die „Yaqona“ Zeromonie. Anschliessend Essen, natürlich am Boden sitzend und noch ein kleiner Markt wurde schnell eingerichtet, um Andenken einzukaufen. Dann galt es wieder, flussabwärts zu fahren, ein schönes Stück dabei auf einem echten Bambusfloss. Nasse Füsse inbegriffen.

Am 23.12.2009 kam der weitere Flug, diesmal via Auckland nach Christchurch (NZ). Ein wenig zum Schwitzen (nicht wegen den Temperaturen) war das Warten im Resort auf unser reserviertes Taxi zum Flughafen, welches partout nicht eintreffen wollte. Nachdem eine Viertelstunde über die Abholzeit verstrichen war, konnten wir den von Ozeania jeweils aufgeführten Agenten anrufen und innert Minuten stand ein Ersatzwagen da. Mit flottem Tempo erreichten wir unseren Flug rechtzeitig.

Aufenthalt in Christchurch war das Millenium Hotel.
Unser bestellter Mietwagen wurde pünktlich zum Hotel gebracht. Weihnachten verbrachten wir selbstredend in Christchurch bei einem familiären Nachtessen in eine!  m in der  Nähe gelegenen Restaurant.

Also erkundeten wir jetzt auf eigenen Wegen die Südinsel von Neuseeland. Eines der Hauptziele war Queenstown mit dem Lake Wakatipu. Dies war ein Muss, da unser eigenes Thunersee Motorboot einstmals auf den Namen WAKATIPU getauft wurde. Auf dem See bei Queenstown fährt noch immer ein altes Dampfschiff, die „Earnslaw“, welches noch echt mit Kohle betrieben wird. Eine Fahrt damit sollte man sich nicht entgehen lassen. Übrigens übernachteten wir jeweils in Motels. Wir fanden trotz der Hauptreisezeit immer problemlos solche mit „Vacancy“ Schilder.

Am 31.12.2009 war Abgabe des Mietwagens in Picton (Südinsel) und überfahrt mit der Fähre nach Wellington (Nordinsel). Bei der Fährstation übernahmen wir das  nächste Mietauto und fuhren zum reservierten Hotel „Museum“. Über dieses Hotel haben wir eine etwas „durchzogene“ Erinnerung. Eingetroffen waren wir um 14.00 Uhr. Das Zimmer sei noch nicht bezugsbereit, es dauere etwa noch eine Stunde. Nun gut, wir gingen in der Stadt was Essen und kamen um 15.30 zurück. Es sei noch immer nicht bezugsbereit, wir erhielten als „Trost“ ein Glas Wein. Trotzdem, nach 17.00 Uhr war unsere Anfrage noch immer negativ. Gegen 18.00 Uhr konnten wir, nach 4 Stunden! warten, unser Zimmer endlich beziehen. Es wundert, wie unflexibel die Verantwortlichen waren und nicht die Zimmer uns wartenden vorzogen.

Sylvester feierten wir natürlich in Wellington bei einem guten Nachtessen und Champagner um Mitternacht, wie es sich gehört! Auf den Strassen überall grosser Betrieb, da hier Sylvester halt im Sommer ist…

Hier auf der Nordinsel war eines der Hauptziele Rotorua mit den Geysiren, ähnlich dem Yellowstone-Park in den USA. Auf dem See verkehrt ein Raddampfer ähnlich einem Mississippi-Dampfer. Mit ihm machten wir einen Ausflug auf eine für die Maori heilige Insel. Ein Maori führte uns auf der Insel herum und gab interessante Informationen, Anekdoten etc. z.T. über das Menschenfressen der Bewohner…

Hier hört unsere Weltreise noch nicht auf, der Flug nach Hongkong s!  tand auf  dem Programm. Abflug am 5.1.2010 mit Air New Zealand. Uebrigens: der Service bei dieser Fluggesellschaft und das Informationssystem sind vorbildlich.
Was für ein Unterschied (Kulturschock?) gegenüber den Südseeinseln war Hongkong. Natürlich waren wir darauf vorbereitet. Die Hektik in dieser Stadt ist gleich wie eh und je. Die Menschenmassen, welche sich in der Rushhour durch die Strassen wälzt, kann für Leute mit Platzangst zum Problem werden… Ausflüge mit dem Peak-Tram, besser Seilbahn (Von Roll lässt grüssen) auf den Peak Tower sollten nicht unterlassen werden, auch wenn die Sicht nicht optimal ist.
Da wir genügend Zeit hatten bis zum Abflug, machten wir noch eine Hafenrundfahrt. Man kann übrigens so lange auf dem Schiff bleiben wie man will, d.h. immer „rundherum“.

Der Abflug in die kalte Schweiz war am 8.1.2010 um Mitternacht und Ankunft in Zürich am 9.1.2010 um 06.20 Uhr.

Resumée: Die Reise war jeden Franken wert!!


Stefan und Dani