Für den Sommer habe ich mir das Ziel Kenia & die «Great Migration» ins Auge gefasst.
Die «Great Migration» beschreibt die Überquerung der Gnu’s, Zebra’s und Wasserbüffel über den «Mara River».
Ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis, welches nur mit viel Glück und guter Planung funktionieren kann.

Gestartet haben wir die Reise ruhig, nach einem angenehmen und gut zahlbaren Flug, im Airport Hotel in Nairobi. Unser Guide hat mich noch gut unterstütz beim Kauf eines neuen Akkus für meine Kamera, bevor es zu einem tollen Nachtessen zurück ins Hotel ging.
Früh am morgen ging es dann gleich los in Richtung «Lake Nakuru», ein kleiner, aber feiner Nationalpark in einer grossartigen Kulisse. Kenia meinte es gut mit uns und 10 Minuten nach Eintritt in den Park, lief vor uns bereits ein Leopard sorglos über die Strasse. «Karibuni Tena!» Angekommen in der Lodge hatten wir somit bereits einige wundervolle Erlebnisse. Auch die Loge am Hang, mit wundervollem Ausblick über den magischen Lake Nakuru, war ein Traumstart mit grossartigem Essen, afrikanischer Gastfreundschaft und alles, was es braucht.
Auch die Pirschfahrten am Folgetag mit allen möglichen Sichtungen wie Löwen, Nashörnern und Wasserbüffel war ein absoluter Erfolg und es fehlten bereits am Tag 1 nur noch die Elefanten zur «Big 5». Da sich diese allerdings nicht in dem kleinen Nationalpark aufhalten, mussten wir uns dafür noch bis zum 2. Tag gedulden. Dafür hatte ich bereits meine 1. Sichtung einer Hyänenfamilie, was ich bei meiner 1. Kenia-Reise leider noch verpasst habe!
Vom Lake Nakuru ging es nun weiter zum bekanntesten Nationalpark Kenia’s, dem Masai Mara. Ob Kultur, Safari, Geschichte oder Landschaften… dieser Nationalpark bietet alles. 10 Sekunden im Park und bereits erschienen die Tiere links und rechts, wie bestellt. Giraffen so weit das Auge reicht, Elefanten, Gazellen, Gnu’s, Zebra’s und alles was das Herz begehrt. Die Mitarbeiter, egal ob an der Reception oder im Restaurant & Zimmerservice lasen einem, erneut, jeden Wunsch von den Lippen ab. Unsere «Game Drives» waren erneut unvergesslich und es wartete am frühen morgen noch ein einmaliges Erlebnis auf uns…
Unser Heissluftballonflug startete früh mit der Fahrt zum Startpunkt und pünktlich auf den Sonnenuntergang stiegen wir auf, über die magische Savanne! In ca. 50 – 100 Metern Höhe war ich ununterbrochen auf der Suche nach Tieren und wurde nicht enttäuscht! Das magischste war dann auch die Landung bei der uns bereits die ersten Gnu’s und Zebra’s der «Great Migration» erwarteten, bevor es weiter zum einzigartigen und mühevoll aufgebauten «Bush Brunch» mit Pancakes und Champagner ging. Doch dennoch war das Highlight der Reise noch offen. Mit der Fahrt in unsere nächste Lodge, ging es auf ins «Mara Triangle», der Ort der «Great Migration». Mit unserem Lunch-Paket gingen wir auf die Lauer an einem stillen Örtchen dass unser unglaublicher Guide von den Rangern erfahren hat… und nur eine gute Stunde und 2-3 Anläufe später ging es los. Mit lautem Geschrei und gefährlichem Tempo stürzten die Tiere ins Flussbett und durch das Wasser auf die andere Seite. Da die schlauen Tiere einen tollen Ort ohne Krokodile fanden und die Flusspferde sich raushielten gab es auch eine seltene und erfreuliche Erfolgsquote von 100% der Tiere die es auf die «grüne Seite» des Flusses schafften.
Nach diesem Erlebnis kamen wir mehr als nur glücklich zu unserer Lodge, die für uns kostenlos noch upgegradet wurde und es war ein Traum. Hoch oben, ca. 300 Meter, auf einem Plateau präsentiert sich die Lodge mit wundervollen und ins Bild passenden Luxuszelten und Ausblicken auf die Savanne wie es besser nicht geht!- Unglaublich schön. Auch hier liessen uns die Mitarbeiter nicht hängen und boten uns mit Herzblut und Schweiss einen unvergesslichen Besuch. Die Gastfreundschaft in Kenia hat mich wirklich nie enttäuscht.